Hamam

Grunderneuerung im türkischen Hamam Bad!

In jeder Dokumentation über die Türkei kommt es vor. Jedem Urlauber wird ein Besuch darin empfohlen und seit Hunderten von Jahren gehört es zur türkischen Kultur, wie der Simit zum Çay! Die Rede ist natürlich vom Hamam, dem türkischen Dampfbad. Möchtest du auch einmal ein türkisches Hamam besuchen? Hier findest du alles Wissenswertes darüber!

Viele Türken gehen sich regelmäßig in einem Hamam selbst waschen oder sie lassen sich von einem ausgebildeten Tellak so richtig durchkneten. Traditionell gibt es zwei aufeinanderfolgende Massageprozeduren. Die Erste besteht darin, dass die gesamte Hautoberfläche so stark abgerubbelt wird, dass die oberste Hautschicht sich dabei ablöst. Das nennen die Türken Kese (türk. Handschuh, Beutel) und ist wirklich nicht so schlimm, wie es sich anhört. Die darauffolgende – jedoch wesentlich sanftere – Anwendung ist die Köpük (türk. Schaum). Bei dieser wohltuenden Massage wird, wie der Name es bereits vermuten lässt, so viel Schaum angewendet, dass man vor lauter weißen Bläschen fast nicht mehr zu sehen ist. In ein türkisches Hamam geht man übrigens traditionell nur mit einem Peştemal um die Hüften. Das dünne Tuch aus Baumwolle ersetzt die Badehose.

Auch in Deutschland gibt es einige echt türkische Hamams, sodass du nicht unbedingt in den nächsten Flieger steigen musst, um einmal gründlich durchgewaschen zu werden. Wenn du jedoch Wert auf deine eigene Ausstattung hast, so kannst du ein Peştemal (das Hamamtuch), spezielle Seifen und auch einen Kese-Handschuh hier im Shop finden. Wie es dann im Hamam aussehen wird, lässt sich in diesem Video hier ganz gut erkennen.

 

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